Ortsgruppe Dachtel

Pflege der Wanderwege

Von den beiden Wegewarten des Ortsvereins, werden ca. 60 Kilometer Wanderwege betreut. Das heißt die Hecken entlang der Wege werden immer wieder zurückgeschnitten und die Beschilderung wird laufend überprüft, bzw. repariert oder bei Bedarf erneuert.
Damit man auf den rechten Weg kommt, stellen die Wegewarte solche Schilder auf und halten die Wege instand.
Wegzeiger_1.jpg

Sitzbänke

Es wurden in letzter Zeit aber auch die Sitzbänke des Schwarzwaldvereins abgeschliffen bzw. repariert.
Außerdem wurden ausgediente Bänke durch neue ersetzt.
Diese Bank wurde auf der Gemarkung Dachtel neu aufgestellt.
Diese Bank wurde auf der Gemarkung Dachtel neu aufgestellt.

Ausblicke von der Bank aus.

  • So schön präsentiert sich die Landschaft wenn man auf der neuen Bank sitzt.
  • Herbstimpression mit Silberdisteln.
  • An den Beeren erfreuen sich vor allem die verschiedenen Vögel die in dieser Heidelandschaft leben.

Bericht von Gunther Schmidt anlässlich der Jahreshauptversammlung vom 03.02.2018

Alle Jahre wieder,
muß ich treu und bieder,
ehrlich euch berichten,
von all den Geschichten,
die des Wegewarts Pflichten.
Spaß macht das mitnichten,
soll man dabei noch dichten!
Doch Gunther wird´s schon richten.

Des isch so a Sach mit dr Dichterei
mar moend, dass des so ganz oifach sei.
I hau scho mol gsaid Dichder werda isch schwer,
Dichder werda ka bloß, wers ned so ganz wär.
Ond haerd mar uff dia Wedderberichter:
manchmol, do wean au dia Wolga dichter.
Ja Leid s´wär ällas gar nedd so schwer,
wenn´s bloß a bissle leichder wär.

Aber i ka fir des Johr ruhig vermelda,
Schdress war desmol doch eher selda.
A bar so Schildla ganged jo jedes Johr hee,
Friher war´s vo Hand gmacht, haed macht´s meischd a Maschee,
denn was goht haed no ohne Modor?
Vo Hand des kommt schier garnemme vor.
Bloß zom Heggaschneida ond Schilder budsa,
do muaß mar halt heit no Händ benutza.

De ledschde Johr han i eich berichtet,
daß mir jedsd dia neie Wanderdafla briechdat,
fir d´Landtourarondweg en onsram Geländ,
damid dia ao a jeder leicht fend.
Doch gut Ding brauchd jo sei Zeit,
des wissed doch älle, ihr liabe Leid.

On jedzt frog amol en onserem Kreis,
wer wohl vo eich mit Sicherheit weiß,
ob dia Dafla enzwischa amontiert send
oder ob mar no a Weile druff warda kennd?

So ab on zua on äls middonder
bassierat Zeicha no ond Wonder.
A so ama scheena Novemberdag
hau i gschweng gmoend mi drifft dar Schlag;
laof  a so a  Wanderdaflahäusle no,
on sieh was i kaum fassa ko:
Vielleicht ganz heimlich iber Nacht?
A neie Dafl henn se do nogmacht.
Druff ben i glei au losmarschiert
hau de andere au no inschbiziert,
on siehe da en älle acht,
warat neie Dafla naigemacht.

Vermeldet hodd mars meines Wissens aber nedd,
als wenn mar ebbes vorheimlicha wedd.
Des hodd beschdimmt no au sein Senn,
wofo i au faschd sicher benn, denn
wenn mar d´Leid däd z´guat informiera,
no laufed dia z´ledschda blos no schbaziera.

Wia i do druff komm des sag i eich jedzd.
Em Gemeindejahresberichd isch a Ardiggl naegsedzd,
vo deane Landtoura en onseram Flegga,
wia mr se fenna ka ond enddegga,
midd Karda vo Landrads- omd Birgeramd au,
doch d`Wanderdafla lässd mr oefach lengs schdau,
als wenn nar wedd dia Birger bewahra,
voar älle deane Tourischdaschaara,
wo doch dia Dafla am Wochaend
de oizich Wanderweginfo send,
fir jedan wo´s nedd em Internet fennd.

Damit mach i jedsd au a End,
glau eich au nemme eier Zeid
on dank fir eier Aufmerksamket!

Bericht von Wegewart Gunther Schmidt anlässlich der Jahreshauptversammlung am 04.02.2017

Auch des Johr bleibts eich net erspart
es grüßt euch euer Wegewart!
Was sag i jedsd blos scho wieder de Leid,
was es desmol vo mir zom berichda geid?

Em ledschda Wegewartsbericht schdood jo drenn,
dass neie Wanderdafla en deam Johr dra  senn.
Dia Endwirf sen au bald zor Korrektur angekomma,
ond i han se griddisch en Augaschei gnomma.

Druff han i mi midd am Eckhard zamma gsetzt,
on mir hen do so einige Scharda ausgwetzt.
So richtig nach bestem Wissen und Gewissen,
weil wir das letztendlich verantworten müssen.
Wenn die Tafeln dann erst einmal stehn,
dann könnt ihr sie ja selber besehn.

Ja wenn se jo amol schdandat dädad en onserer Flur,
doch bis jedsd isch vo deane no nirgends a Schbur.
Ja no, en deam Johr isch jo au no recht viel Zeit,
Rom hen se jo au nedd a oem Dag baud, saged d´Leid.

Ja frieher do hodd mr kämbft fir a gleis bissle Land,
doch hait waaset Hegga, des sísch grad a Schand.
Noch deam Friehjohr war des b´sonders arg,
dia Bisch wared dicht on lang ond schdarg.

Mit Heggaschär, Aschtschär on so weider,
do hen mir bald ufgea miaßa - leider,
erscht mit dar Kettasäg wared se glai zu brenga,
nur so hend mir se kenna no bezwenga.

On no wared do au no drei junge Damen,
dia vom Böblinger Landratsamt kamen,
dia hen unsere Landtourweg inspiziert,
on hen einige Dinge au kritisiert.

A baar so Kritikpunkt hen mar druff korrigiert,
on da Rescht davoo, weil oonaidich, ignoriert.
Des war´s amol wieder ihr lieabe Leid,
ich danke für eure Aufmerksamkeit.




Gedicht von unserem Wegewart anlässlich der Jahreshauptversammlung 2016
Do hodd mr ledschd Johr scho dia Weg publizierd,
wo heid d`Beschilderung "Landtour" romfihrd,
on em Jahresrückblick sen se jedsd au erwähnd,
dass dr Wanderer wenn er wedd,
kennt a scheene Ronde bei oos dreha.
fird ´Gsondheit on sai Wohlerheha.

Di Bfoschdasetzarei war jo lengschd scho vorbei,
doch dia Schilder hen hald no braucht bis mittla em Mai.
erschd no wo ällas agliefert war gwäsa,
hodd mar kenna afanga dia Schilder z´verlesa.

Vo 63 Landtourschilder wared´s bloß 19 Arta,
dia älle uff a richdige Zuordnong waardad.
Aber dass des nedd gar so oifach sei,
mischd mar 32 Wegweiserschilder au no midda nai.

So jedsd verlies, doch i will net klaga,
nobrocht hen mar´s oinaweg, muaß i saga.
Doch bei dera ganza Schilderverleserei,
do war doch was gwäsa, fällt mir do ei:
En dar Vereinszeidong "Der Schwarzwald"  Nr. 4
war ledschd Johr a Artickel drenn gwäsa,
i gang davoo aus, ihr älle hens gläsa,
aus dem i trotdem s´Wichdigschd nomol zidier:
(Zitat):
Als die erst
Tafeln angeliefert wurden, waren viele Mitglieder tagelang damit beschäftigt, das Befestigungsmaterial vorzumontieren, die Tafeln den Standorten zuzuweisen und dann noch die Wegweiser entsprechend  der vom Wegereferat entwickelten Richtlinien anzubringen. Wie sich schnell herausstellte, hatte diese Aufgabe nicht mehr viel mit dem Begriff einer bloßen Wartung der Wege durch den Wegewart zu tun. Der gewählte Wegewart reifte vielmehr zu einem ehrenamtlichen Wegemanager heran, der hauptsächlich mit Planung, Organisation, Führung und Kontrolle beschäftigt war.
(Zitat Ende)
Zwar handelt sich´s do om da Donaueschinger Verei,
Bäunlingen ond Hüfingen warad au mit dabei.
Wenn mar jetzt däd die Einwohnerzahl vergleicha,
mir khenndad doch glatt deane s´Wasser reicha.

Do ka mar mol sea em ledschda End,
was mir als Wegwart für a Uffschtiegsschangsa hend.
Mir kommad ndierlich no au em Verai,
glei en a ganz andere Gehaltsstufe nai.

En dem Johr send d´Wandertafla dro,
wo mar Aldernativrundweg au no fenda ko.
Doch wia weid die Planung bis jetzt scho isch komma,
entzieht sich meiner Kenntnis, doch em Grunde genomma,
fend ällas amol no au a End.
On wenn dia Tafla feerdich send,
word mar sich scho wieder melda bei mir.
Ond domit wär i am Ende au schiar.

No oens, ihr werdeds au selber entdegga,
selbscht a Rondwanderweg führt manchmol om ganz viele Egga.
On sen do no au no dia schönschte dabei,
no hat se sich glohnt, die Ausschilderei!

Gedicht von Gunther Schmidt anlässlich der Jahreshauptversammlung am 07.02.2015.
Em ledschda Johr han i eich berichtet,
dass mir neie Rundwanderweg kriagat.
Aber damals war ihr Verlauf non et klar,
doch jetzt send mir schlauer on wissat sogar,
 net blos da Verlauf, sondern au wia se sich nennat,
so dass mar jetzt wieder weitermacha kennad.
Dia Nama verod i jedsd aber no nedd,
falls mar dia vielleicht nomal ändara wedd.
Mit am Bauhof zeema hen mar em Herbscht au schau
a ganz Reihe Bfoschda en Boda nai dau.
Noch am erschda on zweida folgt glei au dr dridd,
on so gohds au weider, so lang wia da widd.
Mir wared hald a Weile reacht fleißich,
on so wared des zom Schluss dreiadreißich.
Dia stannad jedsad kahl ond stomm,
en onserem scheena Gelände rom.
Wenn amol no dia Schilder feerdich send,
no brengad mir die Sach voll zuend.
Mit schweram Gerät wared mir vor Ort,
on hend darbei feschgschdeld – hie ond dort,
wia verschiedendlich onser Ondergrond ischd:
mol loamich, mol stoanich, mol loamich mit Stoa vermischd.
Daraus ergibd sich die Froog au sogleich:
sen mr jedsd blos bodaguad oder au stoareich?
Oder hao i do womeglich daneaba droffa?
I lass dui Froog ganz oifach mol offa?
Wias weidergohd, des isch doch glar,
des verzähl i noe m nächschda Jahr,
wenn no au no d´Schilder danna send,
doch fir heid do ben i jedsd am End.

I dank fir eier Aufmerksamkeid,
on wensch eich no a guade Zeid!

 
Bericht vom Wegewart Gunther Schmid
anlässlich der Jahreshauptversammlung am 01.02.2014

Woes net was an onsere Weg so wichdig gwä wär,
drom mach i mi glei iber was anderes her.
I han scho a bar Mol nebabei so erwähnd,
dass die Ärbada fascht emmer de gleiche send.
Jedzd aber fährd mr en onserm Landkreis
zmol uff ama vollkomma neia Gleis.

Mr hodd entdeckt, dass onser Heggagae,
beschdens geeignet für den Tourismus sei.
Scheene Weg gibbds, schene Aussichda au,
ond Mancher bleibt manchmal a mancher Stell staunend stau.
Mr mergd, dass onser gleine Weld.
so Manchem doch recht guad g´fälld.

Drom will mr Werbong macha fir onser Gebied,
dass no so manch oiner schnell aisiehd:
Weid muaß mr nedd reisa zom sich erhola,
mr machd sich hald bei ons glei uff´d Sohla!
Doch jedsd fangds a, des groß Broblem,
welche Weg sen schee gnuag on au no bequem?

Onser Heggagaepfad, so wia er jedsd ischd,
der sei nedd geeignet für da Tourischd,
der häb z´viel Kilometer on er häb hald
z´viel stoenige Weg, on z´viel Asphalt,
drom suachd mr neie Wege hald gschwend,
dia solche Mängel erschd gar nemme hend.

Doch grad dia Weg, wo geeigned wärn fir den Zwegg,
dia sen hald noch Reaga au ofd vooler Dregg.
Wenn dr Wanderer do ausrutschd, siehe da,
isch er der Nadur so richtig erschd nah.
A bar neie Wanderweg wird´s deshalb wohl gea,
des hao i jo schließlich selber aigsea.

Drom muss i schnell jedsd zom Schlussverkauf eila,
do kauf i mir Stiefel, dia fir d`sieba Meila,
dia mr bald drzua no bewältiga muss.
On domit komm I jedsd glei au zom Schluss.
Ich sag Dank eich lieabe Leid,
fir eier geduldige Aufmerksamkeit!